Werkzeug aus dem Weltraum

Werkzeug aus dem Weltraum

Von der Raumfahrt profitieren -entgegen vielen Vorurteilen- nicht nur Wissenschaftler, sondern auch wir Normalos auf der Erde. Neben neuen Materialen, Baustoffen und Chemikalien wurden auch für uns selbstverständliche Erfindungen und Geräte für das All erfunden. Moderne Akkuwerkzeuge wie wir Sie heute kennen würde es ohne die Mondmission von 1969 wahrscheinlich nicht geben.

Die Forscher standen vor einem ganz simplen Problem beim planen der Mondmissionen. Die Astronauten sollten hartes Mondgestein sammeln, aber am Mond funktionieren keine Verbrennungsmotoren und Steckdosen gibt es auch keine. Die Lösung war ein elektrischer Bohrer der Energie aus einem wiederaufladbaren Akku bezieht. Somit konnten die Astronauten sich weiter vom Landemodul entfernen und effektiver Proben sammeln als wie mit Handwerkzeugen.

Die Technologie wurde schnell auch auf der Erde beliebt und immer leichtere und größere Akkus sowie stärkere Elektromotoren wurden für die Nutzer auf der Erde entwickelt. Auch heute noch werden Akkuwerkzeuge extra für die Astronauten der ISS hergestellt. Die extremen Bedingungen des Alls machen den Weltraumeinsatz zum ultimative Härtetest für neue Werkzeugtechnologien. Im All herrschen extreme Temperaturunterschiede und die Abwesenheit einer Atmosphäre bedeutet das Werkzeug schneller überhitzt oder stärker gekühlt werden muss. Weiter sind die Astronauten in schweren Handschuhen im All weswegen alle Werkzeuge sehr leicht bedienbar sein müssen. Ein großes Problem für den Einsatz von Elektrowerkzeugen im All ist klarerweise die Schwerelosigkeit. Sobald zum Beispiel ein Akkuschrauber auf Widerstand stößt, wirkt die Kraft des Schraubers auf den gewichtslosen Astronauten ungehindert ein und er würde sich zu drehen beginnen. Auf der Erde lassen sich solche Kräfte leicht mit dem eigenen Körpergewicht ausgleichen, weswegen Werkzeug im All besondere Sicherheitsfunktionen hat, dass diesen Kräften entgegenwirkt.

Die Technologien und Verbesserungen, die jetzt über uns im All getestet werden, kommen in einigen Jahren in unsere Hände. Die innovativsten Technologien und Werkzeuge finden Sie in Zukunft auch bei FÖRCH und auf unserer Website: www.foerch.at

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